7 Tipps gegen „Aufschieberitis“

Wer kennt es nicht? Aufgeschoben ist leider nicht aufgehoben. Es gibt verschiedenste Gründe, warum Menschen ihre Aufgaben nicht sofort erledigen, obwohl ihnen klar ist, dass das besser wäre: manche Tätigkeiten sind langweilig, unangenehm, zu schwer oder sie erscheinen uns als nutzlos. Der Berg mit den unangenehmen Aufgaben wird nur höher – irgendwann müssen sie das alles erledigen und dann wahrscheinlich an einem Tag, an dem sie überhaupt keine Zeit dafür haben.

Hier 7 Tipps gegen Aufschieberitis:

  1. Die Salami-Taktik: Eine große Salami kann noch so appetitlich sein, fast niemand würde es schaffen, sie auf einmal zu essen. Genauso ist es mit extrem umfangreichen Aufgaben – wer kann diese in einem Rutsch erledigen, ohne den Appetit zu verlieren? Ändern Sie deshalb Ihre Vorgehensweise. Wenden Sie die Salamitaktik an, damit sie die Aufgabe in appetitlichen Scheibchen abarbeiten können. z.B. machen Sie die Ablage nicht alles an einem Tag. Am besten sie sortieren sie zuerst nach ABC und leben diese dann der Reihe nach über die nächsten Tage häppchenweise ab.
  2. Die 5-Minuten-Taktik: Ähnlich wie bei der ersten Taktik wird hier die Aufgabe nicht in Scheiben geschnitten, sondern zeitlich, auf 5 Minuten begrenzt. Wenn Sie z.B. die Adressdateien aktualisieren müssen, machen sie nicht alle auf einmal, sondern befassen sich jeden Tag 5 Minuten damit, bis alles erledigt ist.
  3. Die Druck-Taktik: Unter Druck funktionieren viele Menschen besser. Legen Sie gegenüber ihrem Auftraggeber einen bestimmten Termin fest, auch wenn dies nicht nötig wäre. So müssen sie die Aufgabe bis dahin erledigt haben, um nicht „dumm dazustehen“.
  4. Die Selbstüberrumpelungs-Taktik: Suchen Sie nicht länger nach Argumenten und Ausflüchten, weshalb Sie eine bestimmte Aufgabe nicht machen. Tun Sie es einfach! Packen Sie es einfach JETZT an, ohne darüber nachzudenken, warum und warum vielleicht doch nicht.
  5. Die Für-und-Wider-Taktik: Diese Taktik hilft Charakteren weiter, die mit der Selbstüberrumpelungs-Taktik überhaupt nicht klar kommen: Wägen Sie die Vor- und Nachteile ab, die für oder gegen eine sofortige Erledigung einer Aufgabe sprechen. Dies soll Sie zu dem Ergebnis bringen, dass alle Gründe dafür sprechen, die Arbeit zu erledigen. Seien Sie ehrlich zu sich selbst. Dass Sie keine Lust haben, zählt nicht.
  6. Die Das-Schlimmste-zuerst-Taktik: Nur weil Sie eine unangenehme Aufgabe vor sich herschieben, wird sie nicht attraktiver. Im Gegenteil – je länger Sie warten, desto unangenehmer wird sie. Erledigen Sie z. B. das unangenehmste Telefonat zuerst, danach kann es nur besser kommen.
  7. Die Jeden-Tag-etwas-Schreckliches-Taktik: An manchen Tagen prasseln unangenehme Aufgaben nur so auf Sie nieder. Wenn Sie diese sammeln, verlieren Sie Ihre Prioritäten völlig aus den Augen. Erledigen Sie deshalb jeden Tag mindestens eine „schreckliche“ Aufgabe. Sie werden sehen, dann geht es Ihnen gleich viel besser.

Für jede Taktik ganz wichtig: Setzen Sie Prioritäten!

  • Lassen Sie sich nicht ablenken: beenden Sie eine Aufgabe, bevor Sie mit der nächsten beginnen.
  • Unterteilen Sie umfangreiche Aufgaben in Teilaufgaben, damit ein Ende in Sicht ist. So erleben Sie Teilerfolge – das stärkt die Motivation.
  • Wenn Sie eine Arbeit unterbrechen, um eine andere aufzunehmen, dann tun Sie das nur bewusst. Z. B. ist es dann sinnvoll, wenn Sie sich schon zu lange mit einer Tätigkeit beschäftigen. Monotonie schwächt die Konzentration.
  • Gehen Sie in dieser Reihenfolge vor:
    • Priorität A: sofort
    • Priorität B: später erledigen
    • Priorität C: können als „Kleinkram“ bezeichnet werden, doch dieser kann auch wichtig sein. Leben Sie diese Aufgaben auf einen bestimmten Termin, an dem sie dann auch erledigt werden sollen.

 

Quelle: Knigge-Ticker von wirtschaftswissen.de

9 Regeln – vom Kollegen zum Vorgesetzten! Teil 2

Eine Führungsposition wird frei – nun steht der Arbeitgeber vor der Wahl: Entweder er sucht einen neuen passenden Kandidaten auf dem Arbeitsmarkt oder er befördert einen Mitarbeiter und macht ihn so zum Vorgesetzten. Oftmals lohnt es sich vorhandene Mitarbeiter zum Chef zu machen, denn sie kennen das Unternehmen bereits, die vorhandenen Mitarbeiter kennen den neuen Chef und andere Mitarbeiter werden motiviert, da sie sehen, dass ein Karriereaufstieg innerhalb des Unternehmens tatsächlich möglich ist.

Haben Sie den Sprung vom Kollegen zum Vorgesetzten geschafft? Dann ist nun ein Perspektivenwechsel gefragt. Hier ein paar Regeln, welche sie beachten sollten, damit sie sich gut in die neue Rolle hineinfinden können.

Hier Teil 2 der Regeln, welche Sie bei Ihrem Sprung vom Kollegen zum Vorgesetzten beachten sollten (Teil 1 finden Sie hier):

Regel 5: Die Kunst des Delegierens oder „Monkey Business“ 
Machen Sie sich von Anfang an zur Gewohnheit, ausschließlich diejenigen Sachaufgaben (monkey‘s) persönlich zu erledigen, die außer Ihnen niemand übernehmen kann. Die Fähigkeit zu Delegieren wird maßgeblich darüber entscheiden, wie erfolgreich Sie Ihre Führungsposition ausfüllen können. Wenn Sie stattdessen jede kleine Aufgabe an sich ziehen, wird Ihnen schnell die Zeit für die wirklich wichtigen Herausforderungen fehlen. Sie können entweder Ihre Leute von Ihnen abhängig machen oder Sie schauen, dass Ihre Mitarbeitenden zu eigenverantwortlichen und lösungsorientierten Mitarbeitenden werden.

Regel 6: Mitarbeitende entwickeln und Führen
Den überwiegenden Teil Ihrer Arbeitszeit sollten Sie  mit Aufgaben aus den
Bereichen Steuern und Führen verbringen. Es sind genau solche Arbeitsbereiche,
mit denen Sie die Unternehmenskultur und die internen Strukturen prägen und
bestimmen. Versäumen Sie es, hier entsprechende Aktivitäten zu entwickeln, dann
geben Sie einen wesentlichen Anteil dessen auf, wofür man Sie engagiert hat.

Regel 7: Glaubwürdigkeit und Vertrauen
Ihr wohl wichtigstes Kapital als Führungskraft ist Ihre Glaubwürdigkeit. Diese
können Sie nur aufbauen und auf Dauer erhalten, indem Sie sich selbst konsequent an
die Wahrheit halten. Sie müssen nicht zwangsläufig alles aussprechen, was wahr ist.
Alles was Sie sagen sollte aber immer der Wahrheit entsprechen.
Wenn Sie sich  konsequent an diese Regel halten, dann werden Ihre Mitarbeiter und
Kollegen Vertrauen zu Ihnen fassen und sich auf Ihr Wort verlassen. Hieraus erwächst
eine natürliche Autorität, die es Ihnen leicht macht, vom Kollegen zum Vorgesetzten zu
werden und als solche auch anerkannt zu werden.

Regel 8: Zurückhaltende Anwendung von Macht
Es ist für Sie als Führungskraft natürlich ein leichtes, in allen erdenklichen
Situationen Gebrauch von Ihrer beruflichen Macht zu machen. Sie können
Diskussionen im Keim ersticken oder den Widerstand Ihres Teams brechen, indem
Sie einfach entsprechende Anweisungen geben. Klüger und überzeugender ist es aber, wenn Sie Ihre Macht immer nur als letztes Mittel einsetzt und stattdessen auf die
Kraft der Überzeugung und der Einsicht setzen.
Sie erwarben sich Respekt und Wertschätzung. Andernfalls werden Ihnen gute
Mitarbeitende nicht lange erhalten bleiben – wenn Sie in einem kreativen Bereich
arbeiten: In einer Atmosphäre der Angst und des Gehorsams ist keine Kreativität
möglich.

Regel 9: Klare Ziele und Vorgaben
Arbeiten Sie gegenüber Ihren Mitarbeitenden und Kollegen mit möglichst klaren Zielen
und Vorgaben und bemühen Sie sich darum, jederzeit gut verständlich zu sein. Fordern Sie von Ihrem Team Vorschläge für den optimalen Weg zu einem bestimmten Ziel. Das Ziel selbst sollten Sie entweder alleine vorgeben oder im gewissen Rahmen mit den Mitarbeitenden vereinbaren.
Aus Ihren Visionen konkrete Ziele zu entwickeln, gehört zu den zentralen Aufgaben
einer Führungsperson. Und wenn Sie statt Zielvorgaben zu Zielvereinbarungen
übergehen, entsteht zumindest der Eindruck, die Betroffenen zu Beteiligten zu
machen. Das steigert die Identifikation Ihrer Mitarbeiter mit den Aufgaben, Zielen
und dem Unternehmen als Ganzem.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg in Ihrer neuen Rolle als Führungskraft!

Quelle: Wir danken unserem Kooperationspartner ZTN Training & Consulting GmbH für diesen tollen Beitrag!

9 Regeln – Vom Kollegen zum Vorgesetzten! Teil 1

Eine Führungsposition wird frei – nun steht der Arbeitgeber vor der Wahl: Entweder er sucht einen neuen passenden Kandidaten auf dem Arbeitsmarkt oder er befördert einen Mitarbeiter und macht ihn so zum Vorgesetzten. Oftmals lohnt es sich vorhandene Mitarbeiter zum Chef zu machen, denn sie kennen das Unternehmen bereits, die vorhandenen Mitarbeiter kennen den neuen Chef und andere Mitarbeiter werden motiviert, da sie sehen, dass ein Karriereaufstieg innerhalb des Unternehmens tatsächlich möglich ist.

Haben Sie den Sprung vom Kollegen zum Vorgesetzten geschafft? Dann ist nun ein Perspektivenwechsel gefragt. Hier ein paar Regeln, welche sie beachten sollten, damit sie sich gut in die neue Rolle hineinfinden können.

Regel 1: Zurückhaltung
Wenn Sie Ihre Führungsaufgabe gerade neu übernommen haben, dann ist die
Versuchung sehr groß, deine neue „Macht“ auszuprobieren und grundlegende Dinge in deinem Verantwortungsbereich zu verändern. Halten Sie sich in den ersten Tagen und Wochen der Tätigkeit möglichst zurück und vermeiden es, Entscheidungen zu treffen,die Einfluss auf wichtige Arbeitsabläufe und Strukturen haben. Teilen Sie diese Zurückhaltung Ihren Mitarbeitern gegenüber mit und begründen Sie sie damit, dass Sie sich zunächst gründlich einarbeiten möchten.

Regel 2: Ihr individueller Stil
Vermeiden Sie es in jedem Fall, den Führungsstil anderer zu imitieren. Setzen Sie Ihre
Energie stattdessen dafür ein, einen individuellen und unverwechselbaren Stil zu
entwickeln, der von Ihren persönlichen Stärken, Fähigkeiten und Kenntnissen
geprägt ist. Als „schlechte“ Kopie können Sie schnell ausgetauscht und ersetzt
werden. Als „gutes“ Original machen Sie sich unverzichtbar und einzigartig.

Regel 3: Mut zur Entscheidung
Wenn die Phase der Einarbeitung hinter Ihnen liegt, sollten Sie dazu übergehen,
wichtige Entscheidungen entschieden und entschlossen zu treffen. Vermeiden Sie es,
Entschlüsse unnötig hinauszuzögern und halten Sie sich immer vor Augen, dass es oft
besser ist, eine falsche Entscheidung zu treffen, als gar keine.

Regel 4: Erfahrene Mitstreiter suchen
Suchen Sie im Unternehmen wenn möglich den intensiven Kontakt zu erfahrenen und
älteren Mitarbeitern. Diese verfügen über Kenntnisse und Fähigkeiten, die Ihnen gerade zu Beginn Ihrer Tätigkeit sehr nützlich sein können. Außerdem werden diese
Kollegen Ihre Zuwendung zu schätzen wissen und sie Ihnen mit einem hohen Maß an
Loyalität danken.
Zeigen Sie deutlich, dass Sie ihre Leistungen und Verdienste anerkennen und hole von Zeit zu Zeit ganz bewusst ihren Rat ein. Jeder Leitwolf braucht den Rückhalt im Team.
Und ein älterer Mitarbeiter sieht zwar auf dem Papier aus, wie alle anderen, aber
genießt informell deutlich höheres Ansehen. Wenn Sie ihn mit ins Boot holen, machen
Sie sich den Schritt vom Kollegen zum Vorgesetzten deutlich einfacher.

Fortsetzung folgt…

im Teil 2 folgen die Regeln:

  • Regel 5: Die Kunst des Deligierens oder „Monkey Business“
  • Regel 6:Mitarbeitende entwickeln und Führen
  • Regel 7: Glaubwürdigkeit und Vertrauen
  • Regel 8: Zurückhaltende Anwendung von Macht
  • Regel 9: Klare Ziele und Vorgaben

Quelle: Wir danken unserem Kooperationspartner ZTN Training & Consulting GmbH für diesen tollen Beitrag!

Der perfekte Lebenslauf – das Aushängeschild einer jeden Bewerbung

Der Lebenslauf gilt als Herzstück jeder Bewerbung. Mehr noch: Der CV ist die persönliche Visitenkarte des Bewerbers. Gemeinsam mit dem Anschreiben oder Motivationsschreiben stellt er für die Personaler der wichtigste Teil der Bewerbungsunterlagen dar. Gleichzeitig merken wir jedoch immer wieder, dass Bewerber in der täglichen Jobsuche darauf wenig Aufmerksamkeit legen.

Für den perfekten Lebenslauf benötigen Sie etwas mehr Zeit, erhöhen aber dadurch Ihre Chancen auf den Traumjob und können die Personaler vom ersten Eindruck an überzeugen.

Aufbau des Lebenslauf:

Heutzutage hat sich der tabellarische Lebenslauf als Standard durchgesetzt und folgt dabei einer einfachen Aufteilung: am linken Seitenrand stehen die zeitlichen Angaben, rechts daneben die zugehörigen Daten des jeweiligen Zeitraums. Wichtig dabei ist, dass der perfekte Lebenslauf mit der aktuellsten Station beginnt und dann immer weiter in die Vergangenheit zurück geht.

 

Folgende Einteilung bzw. Aufteilung hat sich bewährt:

  1. Persönliche Daten: Vor- und Familienname, Geburtsdatum und -ort, Staatsbürgerschaft, Kontaktdaten (Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse) + Foto nicht vergessen!
  2. Schulischer Werdegang: Schulbildung, Hochschulen inkl. Abschluss
  3. Beruflicher Werdegang: Positionen, Arbeitgeber, Arbeitsorte, Art und Dauer der Tätigkeit (Angaben nur stichpunktartig auflisten, kein Fließtext)
  4. Berufliche Weiterbildungsaktivitäten: Workshops, Seminare etc. (mit Datum und Bescheinigung)
  5. Kenntnisse und Fähigkeiten: EDV, Sprachen, Führerscheine etc.
  6. Hobbys und Interessen: dadurch zeigen Sie Ihre Persönlichkeit und können sich von anderen Bewerbern abheben
  7. (optional): Ehrenämter, Auslandsaufenthalte, Publikationen usw.;
  8. Evtl. Nennung von Referenzen, wo man sich über die Arbeitsleistung erkundigen kann: Name, damalige Funktion, Telefonnummer, Email-Adresse

Achten Sie beim Foto darauf, dass Sie sich selbst gefallen und das Foto zur angestrebten Position passend ist.

Speichern Sie den Lebenslauf als PDF-Datei und benennen Sie das Dokument als CV mit Ihrem Namen z. B. Mustermann_Max_CV.

Der Lebenslauf sollte in einem übersichtlichen, geradlinigen Design formatiert werden, jedoch auch immer zur Stelle passen. Bewerben Sie sich z. B. als Grafiker? Dann spiegeln Sie Ihren Beruf im Lebenslauf wieder, zeigen Sie, was Sie als Grafiker können.

Im Internet sind unterschiedlichste Vorlagen und Tipps und Tricks zu finden z. B. auf karrierebibel.de. Oder auch der Europass bietet neben europäisch einheitlichen Vorlagen auch Leitfäden zur Erstellung von Lebensläufen in 28 Sprachen.

Don’ts

  • Ein Selfie als Bewerbungsfoto (achten Sie auf Kleidung, Frisur, Hintergrund)
  • Unprofessionelle E-Mail Adresse
  • Nennung von zu persönlichen Informationen (Beruf der Eltern, Name der Pflegeeltern, Sozialversicherungsnummer, etc. ) – dies verlängert den Lebenslauf nur zu sehr, ab einem gewissen Alter können auch andere überflüssige Angaben (z. B. zur Volksschule, zu Schulpraktika, etc.) weggelassen werden
  • Bei der Berufserfahrung nur Jahreszahlen nennen (richtig: Monat & Jahr) – der Personaler fragt sich sonst, ob Sie damit Lücken verstecken möchten
  • Lebenslauf als Word-Datei verschicken
  • Leistungen nennen, die keine Leistungen sind
  • Physische Beschreibung der eigenen Person
  • Unwahrheiten – ganz nach dem Sprichwort „Lügen haben kurze Beine“
  • Rechtschreibfehler – Schnelligkeitsfehler passieren oft. Lassen Sie Ihren Lebenslauf deshalb von jemandem Korrektur lesen.

Bei weiteren Fragen zum Lebenslauf stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung!

 

 

Quellen: Karriere.at, Karrierebibel.de

 

 

 

 

 

Candidate Journey – Warum Bewerber abspringen

Studien haben ergeben, dass die Zufriedenheit von Bewerbern im Verlauf des Bewerbungsprozesses immer weiter abnimmt. Vielen Unternehmen ist bereits klar, dass sie auf Bewerbungen schnell reagieren müssen, denn sonst sitzt der Bewerber bereits bei einem anderen Unternehmen beim Vorstellungsgespräch. Schnelligkeit alleine genügt aber nicht – der Gesamtprozess muss stimmen (z. B. das Verhalten der Recruiter, der wertschätzende Umgang und die Transparenz).

Gemäß einer Studie von karriere.at haben 40 % der Arbeitnehmer schon einmal eine Bewerbung zurückgezogen. Warum ist das so und was können Recruiter dagegen tun? Hier ein paar Gründe & Tipps dazu.

Gründe warum Bewerber den Bewerbungsprozess abbrechen:

Zu den schlimmsten Fehlern im Bewerbungsprozess zählen u.a. Lügen beim Employer Branding (gemäß dem Sprichwort „Der Schein trügt“ oder „Es ist nicht alles Gold, was glänzt“), Bewerber hinhalten und/oder keine Rückmeldungen geben. Weiters werden Unpünktlichkeit des Recruiters beim Gespräch, oberflächliches Interview oder auch Unflexibiltät (erstes Vorstellungsgespräch könnte zB auch am Telefon oder via Skype geführt werden) als absolute „No Go’s“ bei den Bewerbern erachtet.

Was bei den Bewerbern besonders gut ankommt zeigt folgende Grafik:

Um sich den Ärger zu ersparen, stehen wir als Personalberatungsunternehmen sowohl Ihnen als Bewerber, als auch den rekrutierenden Unternehmen sehr gerne zur Verfügung. Die Unterlagen müssen nur einmal eingereicht werden und wir kümmern uns dann um den Rest. Wir sind in ständigem Kontakt mit den Unternehmen und halten Sie somit immer auf dem Laufenden! Gerne unterstützen wir auch Sie bei der Suche nach Ihrem Traumarbeitgeber oder finden den perfekten Kandidaten für Ihr Unternehmen!

 

Quelle: Karriere.at

 

Lustige Fragen & Antworten im Bewerbungsgespräch

Wie heißt es so schön „Es gibt keine blöden Fragen“ – oder doch? Und wie sieht es mit komischen Antworten aus? Wir haben etwas recherchiert und für euch Fragen & Antworten in Vorstellungsgesprächen gesammelt, welche für Verwunderung sorgen – zum Schmunzeln für zwischendurch.

10 skurrile Fragen – wären Sie DARAUF vorbereitet?

  1. Seit wann ist Idefix bei Asterix?
  2. Was würden Sie tun, wenn jetzt jemand hereinstürmt und mich als Geisel nimmt?
  3. Warum sollten Regenwürmer Lederhosen tragen?
  4. Wenn alle Ihre Freunde von einer Brücke herunterspringen würden, würden Sie das auch machen?
  5. Welcher Song beschreibt Ihre Arbeitshaltung?
  6. Was haben Sie lieber: eckige oder runde Kanaldeckel?
  7. Sie sind eine 5-Cent Münze und liegen am Boden eines Mixers. Was machen Sie um herauszukommen?
  8. Welche Farbe wären Sie in einer Buntstiftebox und warum?
  9. Welches Küchengerät wären Sie am liebsten?
  10. Wenn jetzt ein Pinguin mit Sombrero hereinkäme – Was würde er sagen?

10 (zu) ehrliche Antworten auf klassische Fragen – ob diese Kandidaten wohl eingestellt wurden?:

  1. „Was ist Ihre größte Schwäche?“ – „Früher war ich ein großer Musikfan von David Hasselhoff, aber heute stehe ich voll auf die Songs von Michael Wendler.“
  2. „Beschreiben Sie mir Ihren aktuellen Job in einem Wort.“ – „Riesenfehler“
  3. „Warum möchten Sie diesen Job?“ – „Weil mein doofer Vermieter mich sonst rausschmeißt. Weil ich Unterhalt zahlen muss. Weil die anderen mir weniger bezahlen wollen.“
  4. „Was ist Ihre größte Schwäche?“ – „Ich drücke die Fernbedienung fester, wenn die Batterien leer sind.“
  5. „Was würden Sie tun, wenn Sie wüssten, dass Sie Ihre Tagesaufgaben unmöglich alle schaffen können?“ – „1. Einen glaubhaften Schuldigen finden. 2. Feierabend.“
  6. „Erzählen Sie mir etwas über sich…“ – „Besser nicht. Ich will diesen Job wirklich…“
  7. „Warum wurde das letzte Arbeitsverhältnis beendet?“ – „Es gab eine unüberbrückbare Divergenz in der Work-Money-Balance.“
  8. „Was wissen Sie über unsere Firma?“ – „Naja, alles was Google so ausspuckt.“
  9. „Was stört Sie am meisten an anderen Menschen?“ – „Ich würde sagen, wenn sie unbedeutende Fragen zu meinem Seelenleben stellen.“
  10. „Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?“ – „Kollege, ich weiß noch nicht mal, wo ich mich in 5 Minuten sehe.“

Und zum Schluss… Bilder sagen mehr als 1000 Worte

Quellen: Karrierebibel.de, Kununu.com, DerStandard, Academicwork.de

Vorstellungsgespräch: gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Sie haben bei Ihrem Traumarbeitgeber die Einladung zum Vorstellungsgespräch in der Tasche? Sehr gut – jetzt ist eine gute Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch angesagt.

Vorstellungsgespräche sind nie einfach – es ist eine klassische Prüfungssituation. Innerhalb von wenigen Sekunden & Minuten sollen Sie einen bestmöglichen Eindruck machen, voller Motivation und Engagement sprühen und das schlaueste sagen, was Ihnen je über die Lippen gekommen ist.

Hier eine Checkliste die Ihnen bei der Vorbereitung hilft:

  1. Planen Sie Ihre Anreise gut – seien Sie pünktlich
    • Kennen Sie den Weg? Gibt es Parkplätze in der Nähe? Planen Sie einen Zeitpuffer ein!
    • Viel zu früh ist auch unpünktlich! Max. 5 Minuten vor dem Termin im vereinbarten Gebäude/Raum sein.
    • Ist in Ihrer Tasche ein Notizblock & ein Stift?
  2. Der erste Eindruck zählt – Kleidung machen Leute
    • Recherchieren Sie den Dresscode des Unternehmens – wählen Sie passende und saubere Kleidung
    • Sitzt die Frisur?
    • Saubere Hände und Fingernägel, guter Atem, …
    • Ist Ihr Handy auf Lautlos gestellt?
  3. Informationen zum Unternehmen und zur Stelle sammeln
    • Schauen Sie sich die Homepage an, finden Sie so viel wie möglich über Ihren möglichen zukünftigen Arbeitgeber heraus – eventuell tauchen hier schon Fragen auf, welche Sie im Vorstellungsgespräch stellen können.
    • Gibt es Fragen zur Stellenanzeigen? Sind Sie sich klar über Ihre eigenen Gehaltsvorstellungen? – Notieren Sie sich alle Fragen in Ihrem Notizblock
  4. Diverse Phasen des Vorstellungsgesprächs kennen
    • Begrüßung: Handschlag (nicht zu lasch, nicht zu fest) & Lächeln
    • Smalltalk: klassische Fragen: Haben Sie gut her gefunden? Wie geht es Ihnen?
    • Kennenlernphase: Selbstpräsentation – Werdegang erklären (nicht nur Lebenslauf wiedergeben, sondern in die Tiefe gehen, Qualifikationen hervorheben, Aufgaben erklären etc.) – überlegen Sie sich: Warum sind Sie die richtige Person für diese Stelle? Warum möchten Sie den aktuellen Arbeitgeber verlassen? Gibt es Lücken / häufige Jobwechsel im Lebenslauf – wie erklären Sie diese?
    • Präsentationsphase: Arbeitgeber stellt sich vor – hören Sie zu, stellen Sie Verständnisfragen, unterbregen Sie Ihr Gegenüber jedoch nicht
    • Rückfragen-Phase: Zum Schluss wird klassisch gefragt: Haben Sie noch Fragen? Ja, ist immer besser! Stellen Sie offene Fragen z. B. Warum ist die Stelle vakant? Wie werden Talente und Stärken bei Ihnen gefördert? Welche Herausforderungen erwarten mich in den ersten 90 Tagen? Vermeiden Sie Fragen zu Urlaubsregelungen oder Zusatzleistungen.
    • Abschluss-Phase: Verabschiedung – erkundigen Sie sich vorher über den weiteren Verlauf des Auswahlprozesses
  5. Überlegen Sie sich Antworten zu möglichen Fragen
  6. Vorstellungsgespräch nachbereiten
    • Bedanken Sie sich beim Gesprächspartner für das angenehme Gespräch
    • Haben Sie nach Ablauf der vereinbarten Frist noch nichts gehört? – fragen Sie nach

Das Team von Walser Personal Management wünscht gutes Gelingen!
Beim Aufspüren Ihres Traumjobs unterstützen wir Sie gerne.

(Quelle: Karrierebibel.de)

7 Tipps zur Einhaltung Ihrer Neujahrs-Vorsätze

Jeder kennt sie: die guten Vorsätze fürs neue Jahr. Endlich mehr Sport treiben? Gesünder leben? Ein Projekt abschließen? Neuen Job finden? Wie lauten Ihre guten Vorsätze für das neue Jahr 2019? Und setzen Sie diese dann wirklich um?

Meistens klappt es in der ersten Januarwoche noch sehr gut, oftmals auch bis Ende Februar, aber danach wird es kritisch. Die Motivation lässt nach und die guten Vorsätze geraten in Vergessenheit.

Hier ein paar Tipps, die Ihnen helfen sollen, die guten Vorhaben dauerhaft umzusetzen:

  1. Motiv formulieren – Warum möchten Sie etwas ändern? Halten Sie sich die Vorteile gut vor Augen. Stellen Sie sich vor, wie gut Sie sich fühlen, wenn Sie es endlich geschafft haben.
  2. Achtung Überforderung – nehmen Sie sich nicht zu viel auf einmal vor, sondern besser ein Vorhaben nach dem anderen angehen. Setzen Sie sich Teilziele (nicht gleich 20 Kilo abnehmen – es reichen schon ein paar Kilos).
  3. Planung ist das halbe Leben – Gewohnheiten entstehen durch Wiederholung. Planen Sie deshalb Ihre Änderungen fest im Kalender ein z. B. Montag und Mittwoch mache ich Sport, Donnerstagabend mache ich etwas für mich selber.
  4. Rückschläge akzeptieren – Geben Sie bei Rückschlägen nicht gleich auf, diese kommen vor! Konzentrieren Sie sich nochmals detailliert auf Ihr Motiv und auf das Ziel!
  5. Notfallplan entwickeln – Überlegen Sie sich, was Sie in Situationen tun, in welchen es Ihnen schwer fällt, an Ihrem Vorhaben festzuhalten. z. B. „Wenn ich Heißhunger auf Süßes habe, putze ich mir die Zähne.“ Der Minzgeschmack passt nämlich nicht zu Süßem.
  6. Teilen Sie Ihr Vorhaben mit anderen – Erzählen Sie es Ihren Freunden, Verwandten und Kollegen, eventuell finden Sie einen Mitstreiter und können sich dadurch gemeinsam motivieren. Wenn andere davon wissen, ist es auch schwieriger einen Rückzieher zu machen.
  7. Den Erfolg genießen – Jeder noch so kleine Erfolg zählt! Freuen Sie sich darüber & seien Sie stolz auf sich selbst! Gönnen Sie sich eine kleine Belohnung!

Wer noch Ideen für einen guten Vorsatz im neuen Jahr braucht, hier ein paar Inspirationen:

Quelle: Knigge-Ticker, Der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG; https://pixabay.com/

5 Tipps für einen perfekten Start in den Herbst

„Herbst ist da, bald ruhet das Land,
Sommerlich Lied verklingt.
Will nichts mehr fragen, will nichts mehr sagen
Nebel sein Spiel beginnt.“

Das relativ unbekannte Herbstlied, dem ein englisches Volkslied aus dem 16. Jahrhundert zugrunde liegt und für das es viele deutsche Übersetzungen gibt, bringt es auf den Punkt*: Der Sommer geht langsam zu Ende, die Temperaturen sinken und die Tage werden kürzer. Damit Sie sich voller Vorfreude auf den Herbst (offizieller Beginn ja erst am 22. September) vorbereiten können, hier 5 Tipps von uns für Sie:

  1. Raus an die frische Luft! Die Farben des Herbstes laden ein, wandern Sie durch die Wälder und nutzen Sie jede Chance, dem Nebel im Tal zu entkommen. In den Bergen zeigt sich oft die Sonne. Hilft vor allem auch bei Herbstblues und Müdigkeit, die sich jetzt breit machen können.
  2. Start der Jobsuche! Im Herbst werden meistens die Budgets für das neue Jahr erstellt. Also, Lebenslauf aktualisieren, spannende Unternehmen raussuchen & uns kontaktieren! Wir stellen sehr diskret den Kontakt zu Ihrem potentiellen neuen Traum-Arbeitgeber her!
  3. Wärmer anziehen! Auch wenn der Sommer noch so schön war: es ist nun wieder kälter. Das nass-kalte Wetter und die herumschwirrenden Viren erhöhen die Gefahr eine Erkältung zu bekommen. Ziehen Sie sich bitte wirklich wärmer an, am besten nach dem Zwiebelprinzip (mehrere Lagen, die gegebenenfalls ausgezogen werden können), um gesund durch den Herbst zu kommen!
  4. Start eines neuen Projekts! Nutzen Sie die im Sommer & Urlaub gesammelte Energie für ein kleines oder großes Projekt. Sei es ein neuer Job oder ein neues Hobby – setzen Sie sich ein Ziel!
  5. Geschenksideen verwirklichen! Man mag es kaum glauben, aber in rund 3 Monaten ist schon wieder Weihnachten. Damit die besinnliche Adventszeit in diesem Jahr wirklich „still“ bleiben kann, raten wir, bereits jetzt langsam mit dem Besorgen oder Herstellen der Geschenke anzufangen.

*Quelle: https://blog.hans-natur.de/allgemein/unbekanntes-herbstlied