Über Michael Walser

Als erfahrener Praktiker konnte ich mich selbst über 20 Jahre lang in exponierten Positionen und schwierigsten Situationen bewähren. Was ich mir über die Jahre hinweg an Wissen und Geschick erworben habe, stelle ich meinen Kunden zur Verfügung. Gerne bin ich Ihr "Sparringpartner in Personal- und Managementfragen."

Nationalratswahl 2017: Manager fordern Effizienzsteigerung im Staat

In meiner Funktion als Landesvorsitzender des WdF (Wirtschaftsforum der Führungskräfte) in Vorarlberg sowie 1. stellvertretender Bundesvorsitzender freut es mich, Sie nachfolgend über die Ergebnisse der aktuellen Blitzumfrage zur „Nationalratswahl 2017“, an der 314 Manager teilgenommen haben, informieren zu dürfen.

Herzlichst, Ihr Michael Walser

Dieses Ergebnis brachte die Blitzumfrage des Wirtschaftsforum der Führungskräfte, an der 314 Entscheidungsträger – vorwiegend aus der 1. Führungsebene – teilgenommen haben, zum Ausdruck.

Stärkung des Wirtschaftsstandortes
Knapp 65 % der Führungskräfte geben an, dass eine tiefgreifende Strukturreform der staatlichen Verwaltung, insbesondere die Zuständigkeiten zwischen Bund und Länder, erfolgen muss und sehr wichtig ist, damit der österreichische Wirtschaftstandort im globalen Wettbewerb stärker agieren kann.
Für die Unternehmen ist die Überregulierung wettbewerbshindernd und somit schädigend für ihr Wachstum.
Die seit Jahrzehnten diskutierte Pensionsreform scheint den Managern ebenso ein sehranzupassen, stärkt den Wirtschaftstandort, so die Meinung von knapp über 80 % der Befragten.
Bei den einkommensrelevanten Maßnahmen wird mit großer Wichtigkeit (über 76 %) die völlige Abschaffung der kalten Progression gefordert. Das zusätzliche „Körberlgeld“ für eine ineffiziente Staatsstruktur wird ganz offensichtlich nicht akzeptiert.
Knapp 60 % der Geschäftsführer und CEO’s sind davon überzeugt, dass die Einführung der 35-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich für die Unternehmensentwicklung nicht vorteilhaft wäre und somit auch eine negative Auswirkung auf das Wirtschaftswachstum hätte.

Die fünf wichtigsten Maßnahmen
1. Runter mit der Abgabenquote
2. Einführung der flexiblen Arbeitszeit
3. Kompromisslose Staatsreform in der Verwaltung zwischen Bund und Ländern
4. Effizienzreform im Gesundheitswesen
5. Transparente und zielgerichtete Förderungen

Die höchste Lösungskompetenz (24 %) wird der Koalition zwischen ÖVP und FPÖ zugeordnet.

Download: WdF-Blitzumfrage_Wahlprogramm 2017 detailliert

Über:
Das Wirtschaftsforum der Führungskräfte (WdF) wurde 1979 gegründet und ist Österreichs größtes unabhängiges Führungskräftenetzwerk und vertritt knapp 3.000 Manager. Es bietet u.a. die Gelegenheit zur Vernetzung im Rahmen von Vortragsreihen, Podiumsdiskussionen und Expertenfrühstücken. Neben der Einkommensstudie werden viele weitere Umfragen und Studien zur Arbeitswelt der Führungskräfte durchgeführt. Das „Young Leaders Forum“ des WdF bietet eine Plattform für Nachwuchsführungskräfte unter 35 Jahren.

Rückfragen & Kontakt: Wirtschaftsforum der Führungskräfte (WdF): Julia-Isabella Graf 01/7126510-2421 j.graf@wdf.at www.wdf.at

Veröffentlicht unter WdF

5-Jahre Jubiläum Walser Personal Management

Michael Walser mit Martha Stüttler-Hartmann, Constance Nitschmann und Direct Search Partner Claus Müller

Michael Walser mit Martha Stüttler-Hartmann, Constance Nitschmann und Direct Search Partner Claus Müller

Jubiläum und Einstimmung in den Advent: Diese beiden Anlässe verknüpfte Michael Walser und lud Kunden, Wegbegleiter und Partner von Walser Personal Management sowie die WdF Mitglieder zu einer stimmungsvollen und besinnlichen Feier ins Pfarrzentrum Altenstadt ein.

Mit einem kurzen Rückblick auf die Entstehungsgeschichte seines Unternehmens begrüßte Michael Walser die Gäste und dankte seinem Team, seiner Familie und den Kunden für ihr Vertrauen. Die erfreuliche Entwicklung vom Ein-Personen-Unternehmen zu einem Unternehmen mit fünfköpfigem, schlagkräftigem Team, das sich mittlerweile erfolgreich auf dem Markt etabliert hat. Walser Personal Management betreut Kundenprojekte und Kandidaten maßgeschneidert und individuell, fernab von Massengeschäft.

Renate Bauer, bekannt als Schauspielerin und Regisseurin, rezitierte mit ihrer klaren, eindrücklichen und gefühlvollen Stimme heitere und zum Nachdenken anregende Texte rund um den Advent und das nahende Weihnachtsfest. Perfekt dazu passend arrangierte der preisgekrönte Musiker Herbert Walser-Breuß seine wunderschönen Horn- und Trompetenklänge auf einzigartige Weise zu mehrstimmigen, harmonierenden Klangwolken, die den Zuhörern unter die Haut gingen und Raum zum Innehalten boten.


Beim anschließenden Get-together mit feinen Häppchen und Getränken tauschten sich die zahlreich erschienen Gäste rege aus, knüpften neue Kontakte und ließen den eindrucksvollen Abend gemütlich ausklingen.

Den Abend genossen u.a. die Personalexperten Dietmar Moosbrugger mit Gabriele (Doppelmayr Seilbahnen), Roman Giesinger (Fa. Meusburger), Sandra Binder (Bachmann electronic), Martina Draxl (Fa. Baur), Armin Giselbrecht und Brigitte Birnleitner.

Ebenfalls blendend amüsierten sich Bürgermeister Wilfried Berchtold, Helga Stoß, Frank Böhler mit Rita (Tecnoplast), Martin Summer mit Verena (Rhomberg Bau), Sylvia Wawrla, Robert Summer (Aquis Sanitär), Rainer Hartmann (E-Werke Frastanz), Herwig Ganahl (GrECo), Stefan Vetter, Jürgen Allgäuer und Brigitte Melter (alle Raiba Feldkirch), Gerhard Marte mit Christa (Fries Kunststofftechnik), Harald Ritter und Philipp Nitschmann mit Nicole (R.N. Personalagentur), Thomas Egle (Agroflor),Elmar Muxel (Mentalcoaching) sowie Lions-Präsident Jürgen Schuster mit Beate und Benjamin (Cura Domo 24-Stunden-Betreuung).

Podiumsdiskussion in Wien: „Leadership ist mehr als Management“

Am 5. November 2015 stand die Messe Wien mit der Personal Austria 2015 erneut ganz im Zeichen des Personalbereichs. Die Podiumsdiskussion des WdF – Wirtschaftsforum der Führungskräfte – zum Thema „Leadership ist mehr als Management“ sorgte für sehr großes Interesse. 

Leadership 01

Das Podium v.l.n.r: Michael Walser – Hubert Riener – Gerhard Zeiner

Das Bild einer Führungspersönlichkeit hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Genügte es früher, wenn die Führungskraft das Tagesgeschäft koordinierte und die Arbeit richtig verteilte, sind die Erwartungen an einen Leader heute deutlich größer. Sie ist dafür zuständig, die Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Mitarbeitenden ihre Arbeit selbstständig und effizient erledigen können. Die Mitarbeitenden wollen wertgeschätzt und respektvoll behandelt werden.

Auf die eingangs gestellte Frage, was denn der Unterschied zwischen einem Manager und einem Leader ist, antwortete Gerhard Zeiner, Bundesvorsitzender des WdF, COO SAP Österreich: „Wenn man mit einem Manager spricht, merkt man, wie wichtig er ist . Wenn man mit einem Leader spricht, merkt man, wie wichtig man selbst ist.“  Ein Leader habe einen inneren Antrieb Dinge weiterzuentwickeln, und eine hohe Bereitschaft, sich auf Menschen einzulassen. Offenheit ist hier ein wesentlicher Faktor. Leader haben neue Ziele lange bevor ihnen ihre Führung neue Ziele vorgibt. In großen Konzernen kann man meist viel managen, aber wenig führen. Regelmäßige Reflexion durch andere ist unabdingbar. Ist dies im eigenen Unternehmen nicht möglich, so empfiehlt Zeiner die Teilnahme an externen Mentoring-Programmen. Diese Quelle der Reflexion ist im Leadership extrem wertvoll, denn hier bekommt man unverblümtes Feedback, wie man bei anderen ankommt.

Individuelle Führung wird, speziell im Hinblick auf die Generation Y immer wichtiger: Der „Menschen-Leader“ ist gefordert – Führungspersönlichkeiten, die individuell auf ihre Mitarbeiter eingehen.

Leadership 02

Mag. Gerhard Zeiner
Bundesvorsitzender des WdF
COO der SAP Österreich GmbH

Leadership 03

Mag. (FH) Michael Walser
WdF Vorarlberg und Inhaber
Walser Personal Management

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie die Stimmung im Unternehmen ist, erkennt Michael Walser, Landesvorsitzender des WdF Vorarlberg und Geschäftsführender Inhaber von Walser Personal Management, auf einen Blick: „Man spürt es, wenn man den Raum betritt. Man sieht es in den Gesichtern. Die Atmosphäre verrät viel über den vorherrschenden Führungsstil.“ Der häufigste Kündigungsgrund von Mitarbeitern ist nicht, wie vielleicht angenommen, das liebe Geld, sonder fehlende Wertschätzung. Im Gegenzug sollte bei Kündigungen durch das Unternehmen dem betroffenen Mitarbeiter vorher „die gelbe Karte gezeigt werden“. Der Mitarbeiter bekommt dadurch eine Orientierung und weiß, was von ihm erwartet wird. Durch diese Klarheit in der Führung können viele Kündigungen verhindert und die Performance der Mitarbeiter erhöht werden. Walser betonte die Bedeutung der Vorbildwirkung: „Ein Leader sollte nie etwas von einem Mitarbeiter verlangen, was er nicht selbst bereit ist zu tun.“ Charisma ist im Leadership zwar hilfreich, jedoch nicht zwingend notwendig. Als Leader wird man nicht geboren, sondern Führung ist erlernbar, sofern die Person überhaupt führen will. Den Mitarbeitern sollte immer ein Vertrauensvorschuss gegeben werden. Authentizität wird zunehmend wichtiger.

Frauen sollten während der Karenzzeit sanft an das Unternehmen gebunden werden, regelmäßiger Kontakt ist sehr wichtig.

Die Moderation dieser sehr offen geführten, nichts beschönigenden und auch humorvollen Podiumsdiskussion, die überaus gut besucht war, übernahm in bewährter Form Hubert Riener, langjähriges YLF/WdF-Mitglied und Country Manager Squaretrade.

Unter den Messebesuchern unter anderem dabei waren:

Clemens Widhalm (Dale Carnegie Austria), Wolfgang Kuzel (Tieto Austria), Christian Rudolf (FAS Consulting), Markus Kiess (Gregor Mendel Institute), Dieter Euler-Rolle (Consulting), Nóra Erhardt(Boston Scientific) und Elfriede Kraft (6B47 Real Estate Investors).

Leadership 04

Sehr großes Interesse an der Podiumsdiskussion

Alle Fotos in diesem Beitrag: WdF – Wirtschaftsforum der Führungskräfte

Interessante QM Jobs

Aktuell haben wir zwei sehr interessante Stellen im Bereich Qualitätsmanagement / Qualitätssicherung zu besetzen.

Bei Interesse freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme und sichern Ihnen während des gesamten Prozesses höchste Vertraulichkeit zu.

Gerne können wir Ihnen in einem persönlichen Gespräch weiter Informationen zu den beiden tollen QM Jobs erläutern.

Ihr Michael Walser

V15.053 Leitung Qualitätsmanagement

Leitung Qualitätsmanagement – Technologieunternehmen

V15.056 Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagement in einem kleinen Industrieunternehmen

New Jobs 24.03.2015

Jobs per 24.03.2015

Wir haben derzeit u.a. folgende interessante Jobs zu besetzen:

  • Teamleitung Bilanzbuchhaltung (m/w) zur Stelle
  • Group Controller (m/w) zur Stelle
  • Technischer Verkäufer im Außendienst (m/w) zur Stelle
  • Technischer Verkäufer und Projektverkäufer (m/w) zur Stelle
  • Maklerbetreuer & Key Account (m/w) zur Stelle
  • Junior und Senior Projektleiter im Webumfeld (m/w) zur Stelle
  • SAP-Anwendungsbetreuer (m/w) zur Stelle
  • Qualitätsmanagement Wärmebehandlung / Härterei (w/m) zur Stelle

Über Ihr Interesse an einem dieser Jobs sowie Ihre Unterstützung bzw. Weiterleitung an potentielle Kandidaten freuen wir uns!

Jobs bei Walser Personal Management

Walser Personal Management

 

SAP-Anwendungsbetreuer

Für einen weltweit führenden Technologie-Konzern für professionelle Lösungen mit mehr als 7.000 Mitarbeitenden suchen wir einen IT-Spezialisten in der Funktion eines SAP-Anwendungsbetreuer (w/m).

Ihre Aufgaben als SAP-Anwendungsbetreuer:

  • Verantwortung für die laufende Optimierung und Anpassung der Supply-Chain- und Logistik-Prozesse und deren Abbildung in SAP
  • Analyse der Kundenbedürfnisse und deren Umsetzung in Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen und SAP-Spezialisten
  • Verantwortung für Customizing und Qualitätssicherung der SAP-Module
  • Einführung und Schulung der Anwender bei neuen Abläufen
  • Optimierung der internen und werksübergreifenden Prozesse und Erarbeitung neuer Lösungen
  • Laufende Betreuung der Installation

Ihr Profil als SAP-Anwendungsbetreuer:

  • Abgeschlossene IT-Ausbildung bzw.
    IT-Studium oder entsprechende Praxis
  • 3 Jahre Erfahrung in Beratungs- und Implementierungsprojekten inkl. Projektleitung (SCM von Vorteil)
  • Erfahrung in der Analyse, Konzeption, Implementierung und Roll-out von Geschäftsprozessen auf Basis von SAP
  • Programmierkenntnisse in ABAP/4 oder ABAP/OO von Vorteil
  • Ausgeprägte Kunden- und Lösungsorientierung
  • Eigenständige, analytische und strukturierte Arbeitsweise, Teamplayer
  • Sehr gute Englischkenntnisse
  • Zeitliche und räumliche Flexibilität

Interessiert? Dann bewerben Sie sich bitte online auf unserem Karriere-Portal  www.walser-personal.at. Aus Diskretionsgründen werden vor einer konkreten Bewerbung keine Auskünfte erteilt. Referenz „V14.096“

Mag. (FH) Michael Walser, 6800 Feldkirch, Hauptmann-Amann-Str. 2,
+43 5522 39500, mw@walser-personal.at, www.walser-personal.at

Das Bruttomonatsgehalt für diese Stelle legen wir mit mind. EUR 3.500,- fest. Bereitschaft zur Überzahlung je nach Erfahrung und Qualifikation.

SAP-Anwendungsbetreuer (w/m)

SAP-Anwendungsbetreuer (w/m)

 

Neuer Landesvorsitz WdF (Wirtschaftsforum der Führungskräfte) Vorarlberg

Langjähriger Vorsitzender Stephan Jansen übergibt die Leitung in jüngere Hände.

Michael Walser (52), geschäftsführender Inhaber von Walser Personal Management, ist der neue Vorsitzende des WdF (Wirtschaftsforum der Führungskräfte) in Vorarlberg. Der Neujahrsempfang des WdF Vorarlberg in der Feldkircher Dogana Lounge war ein würdiger Rahmen für seine erste Amtshandlung.

Sein Vorgänger Stephan Jansen (58), der das Forum 15 Jahre führte, arbeitet jedoch mit seiner breiten Wirtschaftsforum der Führungskräfte Erfahrung weiterhin im Vorstand mit, was einen smarten Übergang gewährleistet. In einem verbalen Kurzfilm ließ Jansen die Aktivitäten der letzten 15 Jahre Revue passieren und freut sich, dass er in Michael Walser, den er langjährig kennt, einen würdigen Nachfolger gefunden hat.

Führungswechsel beim Wirtschaftsforum der Führungskräfte: Michael Walser übernimmt von Stephan Jansen

Führungswechsel beim Wirtschaftsforum der Führungskräfte: Michael Walser übernimmt von Stephan Jansen

 

 

 

 

 

 

 

Der neue Vorsitzende Walser bedankte sich bei Stephan Jansen für seine langjährige Tätigkeit für das Wirtschaftsforum der Führungskräfte  Vorarlberg, insbesondere für seine professionelle Übergabe und Amtseinführung. Gleichzeitig stellte Walser die ambitionierten Ziele des WdF Vorarlberg für 2015 vor und bittet die Mitglieder des WdF um ihre tatkräftige Unterstützung zur Zielerreichung:

  • Aus dem WdF Vorarlberg eine noch attraktivere Organisation zu machen, bei der sich Führungskräfte gerne treffen und austauschen.
  • Die Mitgliederzahl von aktuell 38 Mitgliedern signifikant zu steigern.
  • Bilden eines aktiven Vorstand-Teams.
  • gestalten eines attraktiven, interessanten Jahresprogramms.
  • Mitgliederbefragung, um die Arbeit an den Bedürfnissen und Interessen der Mitglieder auszurichten.
  • Gründen eines YLF (Young Leader Forum).
  • Pressearbeit verstärken und Bekanntheitsgrad nach dem Motto „Tue Gutes und sprich darüber“, zu steigern.
Wirtschaftsforum der Führungskräfte Vorarlberg: alte und neue Vorstände

Wirtschaftsforum der Führungskräfte Vorarlberg: alte und neue Vorstände

Neue Führungskräfte im WdF Vorarlberg:

Unter dem Motto „Neue Besen kehren gut.“ konnten wir im Jänner/Februar 2015 folgende 14 neuen Mitglieder im WdF Vorarlberg begrüßen, welche dem Führungskräfte Netzwerk noch mehr Attraktivität verleihen:

Führungskräfte des WdF Vorarlberg unter sich: Wolfgang Honold, Claus Müller, Tobias Dona, Ernst Dona

Führungskräfte des WdF Vorarlberg unter sich: Wolfgang Honold, Claus Müller, Tobias Dona, Ernst Dona

 

Veröffentlicht unter WdF

Zukunft der Arbeit: Veränderungen auf dem modernen Arbeitsmarkt

„Die Zeiten ändern sich und wir ändern uns in ihnen.“ Dieser ursprünglich lateinische Vers (Tempora mutantur, nos et mutamur in illis.) hat kaum etwas an seiner Aktualität eingebüßt. Leben ist Wandel, heute mehr denn je. Die Entwicklung in den letzten 20 Jahren ist mit der Entwicklung in den vorigen Jahrzehnten nicht vergleichbar. Das Internet, die Kommunikationsmöglichkeiten und die Neuen Medien haben das Kommunikationsverhalten der Menschen und die Unternehmensabläufe revolutioniert. Durch die stetige Erreichbarkeit und den Austausch von Neuigkeiten via SMS oder Mail im Minutentakt hat man das Gefühl, dass das Leben immer schneller abläuft. Diese Veränderungen haben große Auswirkungen auf die Zukunft der Arbeit. Neben einigen Herausforderungen beinhaltet der Wandel gleichzeitig auch viele Chancen. Eine der größten physischen und psychischen Herausforderungen ist sicher, dass die Grenzen zwischen der Arbeitswelt und dem privaten Leben immer mehr verschwimmen.

Flexible Arbeitszeitmodelle und „Life-Balance“ in der Zukunft der Arbeit

Wann und wie viele Stunden möchte ich arbeiten? Lieber im Büro oder von daheim aus? Solche Fragen waren vor 20 Jahren noch unvorstellbar, heute sind sie ein entscheidender Faktor für Arbeitsqualität und Arbeitgeberattraktivität (Employer Branding) und beeinflussen die Zukunft der Arbeit mehr denn je. Der Arbeitnehmer möchte mehr Lebensqualität, eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Freizeit. Dafür sind Teilzeitstellen, flexible Arbeitszeiten und ein Home Office wichtige Voraussetzungen.

Nachfolgende Grafik entnommen aus www.akademie.de veranschaulicht die Faktoren dieser Lebensqualität sehr gut:

Life Balance ist in der Zukunft der Arbeit wichtiger denn je

Life Balance ist in der Zukunft der Arbeit wichtiger denn je (Quelle:  www.akademie.de)

 

Die „Work-Life-Balance“, welche gedanklich das Arbeits- und das private Leben stark trennte, wird durch die „Life-Balance“ ersetzt, da heute die Arbeit als integrativer Bestandteil des Lebens gesehen wird. Es impliziert auch, dass wir auch in der Arbeitswelt leben dürfen! Durch die stete Erreichbarkeit via Smartphone, Tablet-PCs und Notebooks  verschwinden die klaren Grenzen zwischen Arbeitszeit und Freizeit. Arbeitnehmer sind nicht nur in ihrer Freizeit für den Chef erreichbar, sie sind auch während ihrer Arbeitszeit mit ihren Freunden online verbunden.

Lebenslanges Lernen und „Employability“ in der Zukunft der Arbeit

Das Einstellen auf neue Situationen sind beinahe alltägliche Herausforderungen. Die hohe Prozessorientierung, die bedingungslose Kunden- und Serviceorientierung, die immer stärker geforderte Teamarbeit sowie das Lernen neuer Programme und Anwendungen erfordern neue Skills. Lebenslanges Lernen ist kein Schlagwort mehr, sondern eine wichtige Voraussetzung, um am Arbeitsmarkt bestehen zu können.

Durch die Anhebung des Pensionsalters und die demographische Entwicklung müssen die Arbeitnehmer zwangsläufig länger interessant für Unternehmen bleiben. Es gibt 60jährige Kandidaten, die neben den Stärken eines älteren Menschen, wie Reife, Gelassenheit und Erfahrung geistig frisch und jung sind und eine neue berufliche Herausforderung suchen, die man ihnen auch zutraut. Andererseits gibt es geistig alt wirkende 20jährige ohne Visionen und Orientierung, was ihre berufliche Zukunft angeht.

Laufend entstehen neue Geschäftsbereiche, die man vor wenigen Jahren noch nicht kannte, wie z.B. Online-Marketing, Supply Chain Manager und  Mechatroniker. Diese Geschäftsfelder stehen allen offen, die die Trends rechtzeitig erkennen und sich auf unbekanntes Terrain wagen.

Die Vorstellung, dass man einen gelernten Beruf sein Leben lang ausübt, verblasst immer mehr. 50jährige, die eine neue Ausbildung anfangen oder beruflich umsatteln, gibt es in allen Branchen.

Das Zauberwort, um lebenslang am Ball zu bleiben heißt „Employability“ und bedeutet das Erhalten der Beschäftigungs- und Arbeitsmarktfähigkeit. Studien belegen, dass die Innovationskraft bei solchen Menschen, die sich keine Jobsorgen machen müssen, am Höchsten ist, da sie autonom und selbstbewusst agieren.

Zauberwort in der Zukunft der Arbeit: Employability

Zauberwort in der Zukunft der Arbeit: Employability

Jobhopping und Neuorientierung

Heutzutage sind die Arbeitnehmer, die ihr Leben lang im selben Betrieb arbeiten, eher die Ausnahme, nicht mehr die Regel. Durch die zunehmenden Stellenwechsel sind immer wieder attraktive Arbeitskräfte auf dem Markt.

Früher suchte ein Arbeitnehmer nach einer guten Stelle, heute sucht ein Unternehmer nach einem guten Mitarbeiter. Gut qualifizierte Fachkräfte sind teilweise Mangelware. Auf Grund der Verknappung der Ressource „engagierte Mitarbeitende“ hat sich der Arbeitsmarkt aus Unternehmenssicht von einem Einkäufer- zu einem Verkäufer-Markt, in dem das Unternehmen sich als attraktiver Arbeitgeber (Verkäufer von Stellen) präsentiert (= Employer Branding), gewandelt. Das Unternehmen muss attraktiv sein und sich anstrengen, um engagierte Mitarbeiter zu halten. Das Zauberwort lautet hier „Wertschätzung“. Wird ein Mitarbeiter in seinem Unternehmen anerkannt und respektiert, entsteht Mitarbeiterbindung und Loyalität, was Fluktuationskosten von mehr als € 100.000,- senkt.

Die Frage nach dem Sinn und Selbstverwirklichung

Ein Jahr Sabbatical, eine Weltreise oder einfach einmal eine Auszeit machen? Das gönnen sich immer mehr Arbeitnehmer. Genauso wie Papa-Monat, Elternteilzeit, Karenz und Bildungsurlaub. Das starre Rollenbild, dass ein Arbeitnehmer sein Leben lang durchgehend im Arbeitsprozess steht, hat sich schon lange aufgelöst.

Für den Arbeitnehmer spielt es eine immer größere Rolle, welche Werte sein Arbeitgeber verkörpert und welchen Sinn seine Arbeit stiftet. Er möchte etwas dazu beitragen, dass die Welt besser wird oder dass er anderen Menschen helfen kann. Ein besserer Verdienst ist nur noch bei einem geringen Teil der Arbeitnehmer der wichtigste Antrieb für einen Stellenwechsel.

Eigenmarketing über die Neuen Medien

Über die neuen Medien werden viele private Informationen öffentlich. Fotos vom Wochenendtrip nach Rom, der aktuelle Beziehungsstatus, Mitgliedschaft in welchen Netzwerken – mit wenigen Mausklicks kann ich all das über meinen (potentiellen) Mitarbeiter, meinen Chef oder meinen Mitbewerber erfahren.

Mitarbeitende betreiben über die neuen Medien aktiv Eigenmarketing. Eine eigene Homepage mit privaten Statements? Ein Blog über meinen Beruf oder mein Hobby? Austausch im Forum? Das alles ist mit wenig Aufwand zu realisieren und zeigt Engagement.

Veränderung ist das einzig Beständige in der Zukunft der Arbeit

Auf dem Arbeitsmarkt gibt es die gleiche Entwicklung wie im täglichen Leben: Veränderung ist das einzig Beständige. Keine Veränderung bedeutet daher nicht nur Stillstand, sondern Rückschritt. Nicht die großen Unternehmen fressen die kleinen, sondern die schnellen und flexiblen, die langsamen und trägen.

In diesem Sinn hat der Arbeitsmarkt die Türen weit offen für alle, die bereit sind, sich auf den Weg zu machen und mit der Zeit zu gehen.

Mag. (FH) Michael Walser, Geschäftsführer von Walser Personal Management, hat diesen Artikel als Co-Autor im Buch „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit!“ von Reinhard Zehetner veröffentlicht