10 Tipps zur Zeitumstellung

Seit 1979 wird in Österreich die Zeit umgestellt und wer weiß, ob es diese künftig überhaupt noch geben wird? Auf jeden Fall werden die Uhren aber auch heute Nacht wieder einmal um 1 Stunde zurück gestellt und es gilt wieder die Normalzeit.

Und auch wenn man sich nicht schon vorab darauf vorbereitet hat, gibt es doch noch unsere 10 Tipps, um mit der Zeitumstellung und den damit verbundenen Rhythmus-Problemen schneller zurecht zu kommen:

  1. Regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus beachten und während der Umstellung auf einen Mittagsschlaf verzichten. Bei Müdigkeit besser Erholungspausen einlegen und ordentlich durchlüften.
  2. Wohlfühl-Atmosphäre im Schlafzimmer kreieren: kühles Klima, frische Bettwäsche, Licht- & Schalldämpfung, sichtbare Stressfaktoren oder Uhren verbannen und auch Elektrosmog vermeiden
  3. Kunstlicht mit hohem Blaulichtanteil am Abend vermeiden. Neben Smartphone, Laptop/PC und TV haben auch Energiesparlampen einen hohen Blaulichtanteil
  4. Sport macht müde: Körperliche Aktivitäten 4 bis 6 Stunden vor dem Schlafengehen wirken schlaffördernd. Hierzu zählt natürlich auch Sex 😉 Aber Achtung: direkt vor dem Zubettgehen kann es gegenteilig wirken und der Schlaf bleibt wieder aus
  5. Schlaffreundliche Tage (Bewegung, Wasser, Atmung, Entspannung, etc.) und entspannte Abende erleichtern das entspannte Einschlafen
  6. Vor dem Zubettgehen sollte man sich vom „Tag ausklinken“ – Entspannungstechniken wie z.B. progressive Muskelrelaxation nach Jacobson oder autogenes Training können bei Einschlafproblemen eine wirksame Hilfe sein. Wer seinen Kopf nicht gut „abschalten“ kann, der könnte z.B. auch ein Tagebuch führen und seine Gedanken niederschreiben
  7. Am Sonntagabend etwas später als gewohnt zu Bett gehen
  8. Direkt nach der Zeitumstellung ein paar Tage abends eher leichte Mahlzeiten und wenig bis gar keinen Alkohol zu sich nehmen. Auf Kaffee, Tee oder andere aufputschende Getränke bis zu drei Stunden vor dem Schlafengehen verzichten. Weiters sollten die Essenszeiten schrittweise angepasst werden – vor allem bei empfindlichem Magen
  9. Am Montag lieber eine halbe Stunde eher aufstehen als gewohnt und die Zeit für das richtige Erwachen nutzen: kurze Turneinheit absolvieren („Die goldenen Zwölf“, „Sonnengruß“ vom Yoga, etc.), frische Luft bei einem kurzen Spaziergang tanken und eine heiße Zitrone (1 Zitrone auspressen, mit heißem Wasser übergießen und mit einem oder mehreren TL Honig nach Belieben süßen) trinken. Erst danach ein leichtes Frühstück genießen
  10. Und das oberste Gebot: Keine übertriebenen Befürchtungen! Der Schlaf reguliert sich wie von Zauberhand, wenn die elementaren Voraussetzungen stimmen

 

Bildquelle: https://www.autonomhealth.com/blog/zeitumstellung-chronobiologie/

vgl. Quelle: https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/die-zeitumstellung-besser-bewaeltigen/150/3096/98751

5 Tipps für einen perfekten Start in den Herbst

„Herbst ist da, bald ruhet das Land,
Sommerlich Lied verklingt.
Will nichts mehr fragen, will nichts mehr sagen
Nebel sein Spiel beginnt.“

Das relativ unbekannte Herbstlied, dem ein englisches Volkslied aus dem 16. Jahrhundert zugrunde liegt und für das es viele deutsche Übersetzungen gibt, bringt es auf den Punkt*: Der Sommer geht langsam zu Ende, die Temperaturen sinken und die Tage werden kürzer. Damit Sie sich voller Vorfreude auf den Herbst (offizieller Beginn ja erst am 22. September) vorbereiten können, hier 5 Tipps von uns für Sie:

  1. Raus an die frische Luft! Die Farben des Herbstes laden ein, wandern Sie durch die Wälder und nutzen Sie jede Chance, dem Nebel im Tal zu entkommen. In den Bergen zeigt sich oft die Sonne. Hilft vor allem auch bei Herbstblues und Müdigkeit, die sich jetzt breit machen können.
  2. Start der Jobsuche! Im Herbst werden meistens die Budgets für das neue Jahr erstellt. Also, Lebenslauf aktualisieren, spannende Unternehmen raussuchen & uns kontaktieren! Wir stellen sehr diskret den Kontakt zu Ihrem potentiellen neuen Traum-Arbeitgeber her!
  3. Wärmer anziehen! Auch wenn der Sommer noch so schön war: es ist nun wieder kälter. Das nass-kalte Wetter und die herumschwirrenden Viren erhöhen die Gefahr eine Erkältung zu bekommen. Ziehen Sie sich bitte wirklich wärmer an, am besten nach dem Zwiebelprinzip (mehrere Lagen, die gegebenenfalls ausgezogen werden können), um gesund durch den Herbst zu kommen!
  4. Start eines neuen Projekts! Nutzen Sie die im Sommer & Urlaub gesammelte Energie für ein kleines oder großes Projekt. Sei es ein neuer Job oder ein neues Hobby – setzen Sie sich ein Ziel!
  5. Geschenksideen verwirklichen! Man mag es kaum glauben, aber in rund 3 Monaten ist schon wieder Weihnachten. Damit die besinnliche Adventszeit in diesem Jahr wirklich „still“ bleiben kann, raten wir, bereits jetzt langsam mit dem Besorgen oder Herstellen der Geschenke anzufangen.

*Quelle: https://blog.hans-natur.de/allgemein/unbekanntes-herbstlied

Initiativbewerbung – lohnt sich das?

Zu Unrecht haben Initiativbewerbungen oftmals einen schlechten Ruf.
Aber wofür lohnt sich der ganze Aufwand überhaupt?


Gerade in Zeiten der Vollbeschäftigung sind tolle Kandidaten für die Unternehmen schwer zu finden. Deshalb laden viele Firmen potentielle Bewerber ein, an die Unternehmen heranzutreten – gerade auch dann, wenn derzeit vielleicht keine passende Stelle ausgeschrieben ist.

Vor- & Nachteile von Initiativbewerbungen

Die Nachteile überwiegen? Hier kommen zum Glück wir als Personalunternehmen ins Spiel. Damit die direkten Bewerbungen bei den Firmen nicht ziellos im Sand verlaufen, können wir Sie im Bewerbungsprozess begleiten.

Unsere Vorteile?

  • Gute Kontakte zu Entscheidungsträgern in den Wunsch-Unternehmen
  • Drastische Reduktion Ihres Rechercheaufwands
  • Wissen, wie die Firmen „ticken“
  • Kompetenzen- & Qualifikationsabgleich
  • Kostenlose Unterstützung bei Ihrer Karriereplanung
  • 100% Diskretion (auch bei derzeitiger Anstellung haben Sie nichts zu befürchten)
  • Aufnahme in unsere wertvolle Karrieredatenbank
  • Hohe Erfolgsquote bei Direktvermittlungen
  • Verringerung der Ungewissheit, da wir in ständigem Kontakt stehen

Wir begrüßen deshalb Ihre Eigeninitiative und freuen uns schon jetzt, Sie auf dem Weg zu Ihrem Traumjob zu begleiten:

http://www.walser-personal.at/home/initiativbewerbung/

 

 

 

Bildquellen:
„We want you“: https://pixabay.com/de/job-jobangebot-stellenangebot-3241018/
„Vor- & Nachteile“: https://karrierebibel.de/initiativbewerbung/

10 Fehler, die Erfolgreiche niemals machen würde – Teil 2

Als aufstrebende Personalberatung beschäftigen wir uns gerne mit der Frage: „Was macht uns ERFOLG-reich?“ Daraus sind 10 Fehler entstanden, welche ERFOLG-reiche Menschen nicht machen. In zwei Kurzbeiträgen teilen wir diese 10 Fehler gerne mit dir. Hier sind die zweiten 5 Fehler:

6     Dinge hinausschieben: „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf Morgen“ – ein wahres Sprichwort, an das man sich halten sollte. Erfolgreiche befassen sich mit einer Sache nur einmal – alles was innerhalb von fünf Minuten erledigt werden kann, wird direkt gemacht. Dies ist effizienter, weil sie nicht alles noch einmal lesen und noch einmal bewerten müssen und reduziert Stress.

7     Zögern und zaudern: Schnelle Entscheidungen sind das A und O, wenn Sie im Beruf und im Leben vorankommen wollen. Wer Entscheidungen immer hinauszögert oder ändert, verbleibt im Mittelmaß.

   Prokrastination: Projekte werden sofort gestartet – erfolgreiche Menschen warten nicht auf den richtigen Zeitpunkt, denn er kommt vielleicht nie.

   Nicht aus Fehlern lernen: Jeder macht Fehler – das gehört zum Leben dazu. Wo gehobelt wird, fallen Späne. Erfolgreiche Menschen gestehen sich Fehler ein und nehmen sie an. Dadurch lernen sie daraus und begehen den gleichen Fehler nicht zweimal. 

10     Aufgeben: Der wohl wichtigste Punkt beim erfolgreich werden – nicht aufgeben! Die meisten fangen ihre Projekte mit viel Elan an und straucheln schon beim ersten Hindernis. Erfolgreiche Menschen stehen immer wieder auf und lassen sich von nicht aufhalten.

 

 

10 Fehler, die Erfolgreiche niemals machen würden – Teil 1

Als aufstrebende Personalberatung beschäftigen wir uns gerne mit der Frage: „Was macht uns ERFOLG-reich?“ Daraus sind 10 Fehler entstanden, die ERFOLG-reiche Menschen nicht machen. In zwei Kurzbeiträgen teilen wir diese 10 Fehler gerne mit dir. Hier sind die ersten 5 Fehler:

   Es sich bequem machen: Wer ständig in seiner Komfortzone bleibt und nichts riskiert, wird es nicht über das Mittelmaß hinausschaffen. Erfolgreiche Menschen gehen überschaubare Risiken ein und überwinden ihre Ängste, um dadurch Erfolg zu haben.

    Planlos in den Tag hineinleben: Egal ob es darum geht ein Haus zu bauen oder einen herausfordernden Job zu finden – erfolgreiche Menschen setzen sich Ziele und verfolgen diese auch. Denn planlos in den Tag hineinleben bringt niemanden weiter.

   Nicht an sich glauben: der weniger erfolgreiche Mensch denkt, dass Erfolgreiche nur durch glückliche Zufälle oder durch Vitamin B erfolgreich werden. Das kann große Folgen haben, denn wer nicht an sich glaubt, wird nie erfolgreich sein.

   Nie „Nein“ sagen: Der Milliardär Warren Buffet hat einmal gesagt: „Der Unterschied zwischen erfolgreichen Menschen und sehr erfolgreichen Menschen ist, dass die sehr erfolgreichen fast immer ‚nein‘ sagen.“ Wenn etwas kein ‚oh wow, ja!‘ ist, dann ist es ein ‚nein‘. Halten Sie sich immer vor Augen, dass Ihr Tag nur 1440 Minuten hat, verschwenden sie diese nicht.

5     Sich auf seinen Lorbeeren ausruhen: Erfolgreiche Menschen hören nie auf weiter zu lernen und setzen sich immer neue Ziele.

Fortsetzung folgt…. 

WPM Teamday im Silbertal

„Wer rastet, der rostet“ – ganz im Sinne dieses Sprichworts haben wir unseren WPM-Teamday gestaltet. Am 10.07.2018 sind wir in der Früh ins Silbertal gestartet, wo wir auf einer Maisäss neue Ideen gesammelt und über unsere aktuelle Situation, sowie künftige Entwicklungsmöglichkeiten diskutiert haben. Aber natürlich war nicht nur arbeiten angesagt, sondern auch das gemeinsame Kochen und jede Menge Spaß standen auf dem Tagesprogramm!

Mit Klick auf das nachfolgende Bild zur 360° Ansicht; dann kannst du unser tolles Team mit der Maus in alle Richtungen bewegen:

zum Mittagessen: selbstgemachte Spaghetti Bolognese mit verschiedenen Salaten

An der frischen Luft lässt es sich leichter denken!

Zeit für ein Gruppen-Selfie 🙂

Digitalisierung – Der Gruß aus der Küche

„Von dem, was die Digitalisierung mit sich bringt, haben wir bisher bestenfalls den Gruß aus der Küche gesehen. In den nächsten 5 bis 10 Jahren wird uns dann das 7-10 gängige Menü serviert“ – meint der österreichische Minister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft Harald Mahrer im Rahmen seines Vortrags bei Farben Morscher. Und wie schmeckt Ihnen diese Aussicht?

Weiterlesen

5-Jahre Jubiläum Walser Personal Management

Michael Walser mit Martha Stüttler-Hartmann, Constance Nitschmann und Direct Search Partner Claus Müller

Michael Walser mit Martha Stüttler-Hartmann, Constance Nitschmann und Direct Search Partner Claus Müller

Jubiläum und Einstimmung in den Advent: Diese beiden Anlässe verknüpfte Michael Walser und lud Kunden, Wegbegleiter und Partner von Walser Personal Management sowie die WdF Mitglieder zu einer stimmungsvollen und besinnlichen Feier ins Pfarrzentrum Altenstadt ein.

Mit einem kurzen Rückblick auf die Entstehungsgeschichte seines Unternehmens begrüßte Michael Walser die Gäste und dankte seinem Team, seiner Familie und den Kunden für ihr Vertrauen. Die erfreuliche Entwicklung vom Ein-Personen-Unternehmen zu einem Unternehmen mit fünfköpfigem, schlagkräftigem Team, das sich mittlerweile erfolgreich auf dem Markt etabliert hat. Walser Personal Management betreut Kundenprojekte und Kandidaten maßgeschneidert und individuell, fernab von Massengeschäft.

Renate Bauer, bekannt als Schauspielerin und Regisseurin, rezitierte mit ihrer klaren, eindrücklichen und gefühlvollen Stimme heitere und zum Nachdenken anregende Texte rund um den Advent und das nahende Weihnachtsfest. Perfekt dazu passend arrangierte der preisgekrönte Musiker Herbert Walser-Breuß seine wunderschönen Horn- und Trompetenklänge auf einzigartige Weise zu mehrstimmigen, harmonierenden Klangwolken, die den Zuhörern unter die Haut gingen und Raum zum Innehalten boten.


Beim anschließenden Get-together mit feinen Häppchen und Getränken tauschten sich die zahlreich erschienen Gäste rege aus, knüpften neue Kontakte und ließen den eindrucksvollen Abend gemütlich ausklingen.

Den Abend genossen u.a. die Personalexperten Dietmar Moosbrugger mit Gabriele (Doppelmayr Seilbahnen), Roman Giesinger (Fa. Meusburger), Sandra Binder (Bachmann electronic), Martina Draxl (Fa. Baur), Armin Giselbrecht und Brigitte Birnleitner.

Ebenfalls blendend amüsierten sich Bürgermeister Wilfried Berchtold, Helga Stoß, Frank Böhler mit Rita (Tecnoplast), Martin Summer mit Verena (Rhomberg Bau), Sylvia Wawrla, Robert Summer (Aquis Sanitär), Rainer Hartmann (E-Werke Frastanz), Herwig Ganahl (GrECo), Stefan Vetter, Jürgen Allgäuer und Brigitte Melter (alle Raiba Feldkirch), Gerhard Marte mit Christa (Fries Kunststofftechnik), Harald Ritter und Philipp Nitschmann mit Nicole (R.N. Personalagentur), Thomas Egle (Agroflor),Elmar Muxel (Mentalcoaching) sowie Lions-Präsident Jürgen Schuster mit Beate und Benjamin (Cura Domo 24-Stunden-Betreuung).

Zukunft der Arbeit: Veränderungen auf dem modernen Arbeitsmarkt

„Die Zeiten ändern sich und wir ändern uns in ihnen.“ Dieser ursprünglich lateinische Vers (Tempora mutantur, nos et mutamur in illis.) hat kaum etwas an seiner Aktualität eingebüßt. Leben ist Wandel, heute mehr denn je. Die Entwicklung in den letzten 20 Jahren ist mit der Entwicklung in den vorigen Jahrzehnten nicht vergleichbar. Das Internet, die Kommunikationsmöglichkeiten und die Neuen Medien haben das Kommunikationsverhalten der Menschen und die Unternehmensabläufe revolutioniert. Durch die stetige Erreichbarkeit und den Austausch von Neuigkeiten via SMS oder Mail im Minutentakt hat man das Gefühl, dass das Leben immer schneller abläuft. Diese Veränderungen haben große Auswirkungen auf die Zukunft der Arbeit. Neben einigen Herausforderungen beinhaltet der Wandel gleichzeitig auch viele Chancen. Eine der größten physischen und psychischen Herausforderungen ist sicher, dass die Grenzen zwischen der Arbeitswelt und dem privaten Leben immer mehr verschwimmen.

Flexible Arbeitszeitmodelle und „Life-Balance“ in der Zukunft der Arbeit

Wann und wie viele Stunden möchte ich arbeiten? Lieber im Büro oder von daheim aus? Solche Fragen waren vor 20 Jahren noch unvorstellbar, heute sind sie ein entscheidender Faktor für Arbeitsqualität und Arbeitgeberattraktivität (Employer Branding) und beeinflussen die Zukunft der Arbeit mehr denn je. Der Arbeitnehmer möchte mehr Lebensqualität, eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Freizeit. Dafür sind Teilzeitstellen, flexible Arbeitszeiten und ein Home Office wichtige Voraussetzungen.

Nachfolgende Grafik entnommen aus www.akademie.de veranschaulicht die Faktoren dieser Lebensqualität sehr gut:

Life Balance ist in der Zukunft der Arbeit wichtiger denn je

Life Balance ist in der Zukunft der Arbeit wichtiger denn je (Quelle:  www.akademie.de)

 

Die „Work-Life-Balance“, welche gedanklich das Arbeits- und das private Leben stark trennte, wird durch die „Life-Balance“ ersetzt, da heute die Arbeit als integrativer Bestandteil des Lebens gesehen wird. Es impliziert auch, dass wir auch in der Arbeitswelt leben dürfen! Durch die stete Erreichbarkeit via Smartphone, Tablet-PCs und Notebooks  verschwinden die klaren Grenzen zwischen Arbeitszeit und Freizeit. Arbeitnehmer sind nicht nur in ihrer Freizeit für den Chef erreichbar, sie sind auch während ihrer Arbeitszeit mit ihren Freunden online verbunden.

Lebenslanges Lernen und „Employability“ in der Zukunft der Arbeit

Das Einstellen auf neue Situationen sind beinahe alltägliche Herausforderungen. Die hohe Prozessorientierung, die bedingungslose Kunden- und Serviceorientierung, die immer stärker geforderte Teamarbeit sowie das Lernen neuer Programme und Anwendungen erfordern neue Skills. Lebenslanges Lernen ist kein Schlagwort mehr, sondern eine wichtige Voraussetzung, um am Arbeitsmarkt bestehen zu können.

Durch die Anhebung des Pensionsalters und die demographische Entwicklung müssen die Arbeitnehmer zwangsläufig länger interessant für Unternehmen bleiben. Es gibt 60jährige Kandidaten, die neben den Stärken eines älteren Menschen, wie Reife, Gelassenheit und Erfahrung geistig frisch und jung sind und eine neue berufliche Herausforderung suchen, die man ihnen auch zutraut. Andererseits gibt es geistig alt wirkende 20jährige ohne Visionen und Orientierung, was ihre berufliche Zukunft angeht.

Laufend entstehen neue Geschäftsbereiche, die man vor wenigen Jahren noch nicht kannte, wie z.B. Online-Marketing, Supply Chain Manager und  Mechatroniker. Diese Geschäftsfelder stehen allen offen, die die Trends rechtzeitig erkennen und sich auf unbekanntes Terrain wagen.

Die Vorstellung, dass man einen gelernten Beruf sein Leben lang ausübt, verblasst immer mehr. 50jährige, die eine neue Ausbildung anfangen oder beruflich umsatteln, gibt es in allen Branchen.

Das Zauberwort, um lebenslang am Ball zu bleiben heißt „Employability“ und bedeutet das Erhalten der Beschäftigungs- und Arbeitsmarktfähigkeit. Studien belegen, dass die Innovationskraft bei solchen Menschen, die sich keine Jobsorgen machen müssen, am Höchsten ist, da sie autonom und selbstbewusst agieren.

Zauberwort in der Zukunft der Arbeit: Employability

Zauberwort in der Zukunft der Arbeit: Employability

Jobhopping und Neuorientierung

Heutzutage sind die Arbeitnehmer, die ihr Leben lang im selben Betrieb arbeiten, eher die Ausnahme, nicht mehr die Regel. Durch die zunehmenden Stellenwechsel sind immer wieder attraktive Arbeitskräfte auf dem Markt.

Früher suchte ein Arbeitnehmer nach einer guten Stelle, heute sucht ein Unternehmer nach einem guten Mitarbeiter. Gut qualifizierte Fachkräfte sind teilweise Mangelware. Auf Grund der Verknappung der Ressource „engagierte Mitarbeitende“ hat sich der Arbeitsmarkt aus Unternehmenssicht von einem Einkäufer- zu einem Verkäufer-Markt, in dem das Unternehmen sich als attraktiver Arbeitgeber (Verkäufer von Stellen) präsentiert (= Employer Branding), gewandelt. Das Unternehmen muss attraktiv sein und sich anstrengen, um engagierte Mitarbeiter zu halten. Das Zauberwort lautet hier „Wertschätzung“. Wird ein Mitarbeiter in seinem Unternehmen anerkannt und respektiert, entsteht Mitarbeiterbindung und Loyalität, was Fluktuationskosten von mehr als € 100.000,- senkt.

Die Frage nach dem Sinn und Selbstverwirklichung

Ein Jahr Sabbatical, eine Weltreise oder einfach einmal eine Auszeit machen? Das gönnen sich immer mehr Arbeitnehmer. Genauso wie Papa-Monat, Elternteilzeit, Karenz und Bildungsurlaub. Das starre Rollenbild, dass ein Arbeitnehmer sein Leben lang durchgehend im Arbeitsprozess steht, hat sich schon lange aufgelöst.

Für den Arbeitnehmer spielt es eine immer größere Rolle, welche Werte sein Arbeitgeber verkörpert und welchen Sinn seine Arbeit stiftet. Er möchte etwas dazu beitragen, dass die Welt besser wird oder dass er anderen Menschen helfen kann. Ein besserer Verdienst ist nur noch bei einem geringen Teil der Arbeitnehmer der wichtigste Antrieb für einen Stellenwechsel.

Eigenmarketing über die Neuen Medien

Über die neuen Medien werden viele private Informationen öffentlich. Fotos vom Wochenendtrip nach Rom, der aktuelle Beziehungsstatus, Mitgliedschaft in welchen Netzwerken – mit wenigen Mausklicks kann ich all das über meinen (potentiellen) Mitarbeiter, meinen Chef oder meinen Mitbewerber erfahren.

Mitarbeitende betreiben über die neuen Medien aktiv Eigenmarketing. Eine eigene Homepage mit privaten Statements? Ein Blog über meinen Beruf oder mein Hobby? Austausch im Forum? Das alles ist mit wenig Aufwand zu realisieren und zeigt Engagement.

Veränderung ist das einzig Beständige in der Zukunft der Arbeit

Auf dem Arbeitsmarkt gibt es die gleiche Entwicklung wie im täglichen Leben: Veränderung ist das einzig Beständige. Keine Veränderung bedeutet daher nicht nur Stillstand, sondern Rückschritt. Nicht die großen Unternehmen fressen die kleinen, sondern die schnellen und flexiblen, die langsamen und trägen.

In diesem Sinn hat der Arbeitsmarkt die Türen weit offen für alle, die bereit sind, sich auf den Weg zu machen und mit der Zeit zu gehen.

Mag. (FH) Michael Walser, Geschäftsführer von Walser Personal Management, hat diesen Artikel als Co-Autor im Buch „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit!“ von Reinhard Zehetner veröffentlicht